Gründung eines landwirtschaftlichen Infosystems in Rheinland-Pfalz.
Die Arbeitsgemeinschaft der Bauernverbände, die Landwirtschaftkammer und das Ministerium für
Landwirtschaft, Weinbau und Forsten in Rheinland-Pfalz haben sich im April 1984 zu der Trägergemeinschaft
zusammengeschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, ein gemeinsames landwirtschaftliches Infosystem
für den Agrarbereich bereitzustellen. Als Medium wird Bildschirmtext gewählt. Das landwirtschaftliche
Informationsangebot erscheint unter dem Namen: „Agrarinformation Rheinland-Pfalz“.
Die PC-gestütztes Version des Informationssystems wird eingeführt. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt jetzt im Gemüsebau und das System erhält einen neuen Namen: „InfoAuto“.
Einführung einer Internet-gestützten Version des Informationssystems „InfoAuto“.
Auf den Grünberger Forschungstagen Gemüsebau wird beschlossen, dass Angebot des Bundeslandes Rheinland-Pfalz aufzunehmen, das regionale Informationssystem „InfoAuto“ zu einen bundesweiten Informationssystem für den Gartenbau weiter zu entwickeln.
Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft erteilt einen Zuwendungsbescheid zur Förderung eines Projektes.
Start des Projektes zum „Aufbau eines bundesweiten Informationssystems zur nachhaltigen Verbesserung
des Wissenstransfers und Steigerung der Forschungseffizienz im Gartenbau mittels zentraler Informationsaufbereitung
und Forschungskoordination“.
Projektträger ist der Zentralverband Gartenbau e.V., Bonn. Projektbegleitend konstituiert sich
ein Fachbeirat, als wissenschaftliches und konzeptionelles Beratungsgremium.
Als Zeichen für die neue bundesweite und spartenübergreifende Weiterentwicklung erhält
das Informationssystem den neuen Namen „Hortigate“.
Hortigate begrüßt seinen tausendsten Abonnenten.
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wird ein Vertrag zur Überlassung der Nutzungsrechte des Gartenbau-Informationssystems „hortigate“ zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und dem Zentralverband Gartenbau (ZVG) e.V. unterschrieben.
Das Versuchsberichte Archiv von Versuchen der Reihe „Versuche im deutschen Gartenbau“ werden von der ZADI Bonn in die hortigate Datenbank übertragen. Ab diesem Zeitpunkt wir hortigate die zentrale Internet Veröffentlichungsplattform für alle zukünftigen Versuchsberichte aus dieser Reihe. 1.000 Versuchsberichte stehen zu diesem Zeitpunkt für die Recherche zur Verfügung.
Das Datenbankarchiv von hortigate wächst auf über 10.000 Dokumente.
Das neue Verwaltungsprogramm "MeinHortigate" wird eingeführt. „MeinHortigate“ ist der Nachfolger des bisherigen Verwaltungsprogramms „InfoUser“ und wurde um viele nützliche Funktionen erweitert. Das Programm verwaltet die Dokumente des Abonnenten, die er über den automatischen E-Mail Service zugeschickt bekommt.
Die Suchfunktionen der Datenbank werden um eine spezielle Bildersuche für Bilder im Dokumentenarchiv erweitert. Den Abonnenten steht ein Bilderbestand von über 1.500 Fotos zur Recherche zur Verfügung.
Die neue Datenbank „Zierpflanzenbau-Informations-System-Pflanzenschutz (ZISP)“ wird für hortigate Abonnenten frei geschaltet und liefert Informationen zu den unterschiedlichsten Fragen rund um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Zierpflanzenbau.
Über ein hortigate-Teilprojekt werden ältere noch nicht in hortigate veröffentlichte Versuchsberichte aus der Reihe „Versuche im deutschen Gartenbau“ digitalisiert und veröffentlicht. Ziel ist es, dass in der hortigate-Datenbank alle Versuchsberichte aus dem Gemüse-, Obst- und Zierpflanzenbau und dem Baumschulbereich ab dem Jahrgang 1989 zur Recherche zur Verfügung stehen.
Anfang Juli startet das Projekt „Aufbau einer Informationsplattform zur Förderung des effizienten Energieeinsatzes im Gartenbau“. Im Zentrum steht der Austausch von Informationen über den effizienten Energieeinsatz zwischen Wissenschaft und Praxis sowie das Aufzeigen beispielhafter und nachhaltiger Lösungen für den Gartenbau.
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